Profil Online — Magazin für Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie

Archiv Haus & Garten

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Glossar

In unserem Glossar finden Sie Begriffe aus den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.

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Haus und Garten

Schädlinge mit Überlebensstrategien - auch für härteste Winter

Die Puppen des Großen Borkenkäfers und ihre Fraßgänge.Nicht nur Wildtiere überleben eisige Wintermonate, sondern auch Schädlinge. Die einen wie die anderen entwickeln ihre besonderen Überlebensstrategien. Schnecken legen schon im Herbst ihre Eier im Boden ab und suchen selbst tiefe, frostfreie Bodenschichten auf. Die Grüne Pfirsichblattlaus legt ihr Winterei im Spalt zwischen Knospe und Stamm junger Zweige möglichst von Pfirsichbäumen ab. Die Käfer und Puppen der Borkenkäfer überstehen selbst lange Kälteperioden hinter der Baumrinde. Nur für ihre Eier und junge Larvenstadien können lang anhaltende Tiefsttemperaturen problematisch sein. Mit Ende des Winters sollten Obstbäume auf Überwinterungsformen kontrolliert werden.

Mehr dazu unter:
So trotzen Schädlinge dem Winter

Fruchtmumien und Hexenbesen: Wo Schädlinge an Obstbäumen überwintern

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Christbäume – einer schöner als der andere

Die schönen silbrig blauen Nadeln der Blaufichte haben leider den Nachteil, dass sie unangenehm stechen.25 Millionen Christbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnungen. 80 Prozent davon stammen aus Wäldern der Region und bleiben Dank kurzer Transportwege lange frisch. Die restlichen Bäume kommen größtenteils aus Dänemark, wo sie schon Anfang November geschlagen werden. Man kann einiges dazu beitragen, dass der Nadelschmuck und auch der –duft möglichst lange erhalten bleiben.

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Amaryllis – Ritterstern am Blumenhimmel

Sehr dekorativ, besonders in der Vorweihnachtszeit: Die AmaryllisAm Niederrhein wird auch im Winter geerntet: in großen, gläsernen Gewächshäusern. Geschützt vor Wind und Wetter wachsen hier Schnittblumen rund ums Jahr. Im Dezember hat die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, Hochsaison. Als Solist oder als Mittelpunkt von Sträußen ist der dekorative Stängel mit den üppigen Blüten jetzt besonders begehrt. Neben ihrer Größe besticht die Amaryllis durch Haltbarkeit: Bis zu zwei Wochen bleibt sie in der Vase frisch.

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Junikäferlarven fressen an Graswurzeln von Rasenflächen

Junikäfer2009 war ein gutes Jahr für Junikäfer. Nachwuchsmangel herrschte hier nicht: Die Larven des normalerweise harmlosen Junikäfers traten in diesem Jahr in Massen auf. Aus Salzgitter wird berichtet, dass sie durch ihren Fraß die Grasnarbe gleich quadratmeterweise absterben lassen. Um die Käfer einzudämmen, kann man im Frühjahr die Rasenflächen fräsen. Zehn Zentimeter Tiefe genügen, allerdings sind mehrere Durchgänge erforderlich. Anschließend muss der Rasen neu angesät werden. Eine zweite Möglichkeit ist die Behandlung mit zugelassenen Insektiziden. Hierfür kann eine Sondergenehmigung der Landwirtschaftskammer erforderlich sein.

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Wahlaufruf an alle! Wer wird Giftpflanze des Jahres 2010?

Eine der Kandidatinnen: die beliebte Zimmerpflanze DieffenbachieVier Pflanzen, auch eine beliebte Zimmerpflanze, „kandidieren“ bei der Wahl zur Giftpflanze des Jahres 2010. Die Abstimmung darüber ist öffentlich, und der Botanische Sondergarten Wandsbek wünscht sich eine rege Beteiligung. Bis zum 15. Dezember 2009 kann jeder seine Stimme abgeben. Wie und wo, ist nachzulesen unter Von Natur aus giftig: manche Pflanzen nur mit Abstand bewundern. Dort werden auch die stark bis sehr stark giftigen Kandidaten vorgestellt. Übrigens, diese Pflanzen müssen nicht gemieden oder entfernt werden, aber man sollte um ihre Wirkung wissen und entsprechend vorsichtig mit ihnen umgehen.

Tabak ist die Giftpflanze des Jahres 2009
Hautkontakt vermeiden, die Herkulesstaude als Giftpflanze des Jahres 2008
Giftpflanze des Jahres 2007: Der Rote Fingerhut
Eisenhut - bis Oktober in Blüte

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So wird der Garten winterfest

HerbstlaubLars Welters und seine Mitarbeiter haben daher im Herbst alle Hände voll zu tun. „Die Pflanzen müssen für den Winter gerüstet sein“, erklärt der Garten- und Landschaftsbaumeister aus dem niederrheinischen Niederkrüchten. Bäume, Sträucher und Hecken müssen gepflanzt oder geschnitten werden, der Rasen bekommt seine Herbstdüngung. Laub kehren, Kübelpflanzen ins Winterquartier oder frostsicher verpacken, Blumenzwiebeln setzen und Wasserleitungen abdrehen nicht vergessen“, rät Welters.

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Baum des Jahres 2010 ist die Vogel-Kirsche

Die Vogel-Kirsche (Prunus avium) kann bis zu 30 Meter hoch werden.Das Kuratorium Baum des Jahres teilte am 22. Oktober 2009 mit, dass die Wahl auf die Vogel-Kirsche (Prunus avium) gefallen ist. Ein genügsamer Baum, der auch Hitze und Trockenheit gut verträgt und damit von Klimaveränderungen profitieren könnte. Die bis zu einer Million Blüten eines freistehenden Baums bieten reichlich Nektar für Hummeln und Bienen. Vogel-Kirschen können an Waldrändern, und in der freien Landschaft bis zu 30 Meter hoch und 150 Jahre alt werden.

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Wer wird Baum des Jahres 2010? Tippen Sie mit!

Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) der Baum des Jahres 2009 – Wer wird sein Nachfolger?Fünf Gewinner werden per Los ermittelt. Einsendeschluss an: info@baum-des-jahres.de ist der 21.10. 2009. Das „Kuratorium Baum des Jahres“, der Fachbeirat der Dr. Silvius Wodarz Stifung, wählt jedes Jahr eine Baumart zum „Baum des Jahres“. In 2009 ist es der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus).

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Tomaten brauchen ein Dach über dem Kopf

Tomaten werden mit viel Liebe bis zur Ernte gepflegtMit großer Sorgfalt tragen die Hobbygärtner über Monate jeden Tag Wasser an ihre Tomatenpflanzen. Jede Verfärbung der Blätter wird auf Nährstoffmangel geprüft. Jede Blüte freudig begrüßt. Und dann der Schock, oft kurz vor der Ernte. An den Stängeln und älteren Blättern tauchen braune Flecken auf. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich zunächst auf den Blattunterseiten ein leichter, grauer Pilzrasen, der sich schnell ausbreitet. Auch auf den Früchten bilden sich runzelige, harte, braune Flecken, die sich bald über die ganze Frucht ausdehnen und die Ernte vernichten. Die Kraut- und Braunfäule wird durch den Pilz Phytophthora infestans hervorgerufen.

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Geranien und Fuchsien jetzt genau beobachten

Kräftige Farben sind bei Geranien nach wie vor gefragt.Farbenprächtig leuchten Geranien und Fuchsien auf Terrassen und Balkonen. Um die Blütenpracht bis weit in den Herbst hinein zu erhalten, sollten Gartenfreunde ihre Pflanzen in diesen Sommer aber genau beobachten, rät Franziska Held, Beraterin für Zierpflanzenbau an der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Köln-Auweiler.

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