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Apollofalter und Fetthenne wieder da

Der Apollofalter stammt ursprünglich aus den Alpen und den Gebirgen Eurasiens. Er bevorzugt warme und sonnige Felshänge und hat viele Unterarten entwickelt.

Der Apollofalter (Parnassius apollo) hat sich im Moseltal wieder etabliert. Noch vor zehn Jahren war er fast völlig verschwunden. Nun bevölkern er und seine Wirtspflanze Weiße Fetthenne (sedum album), die Steilhänge der Untermosel. Pheromonfallen anstelle von Insektiziden und die Wiederansiedlung der Fetthenne haben dazu beigetragen. Parnassius apollo kommt in Deutschland neben der Mosel nur noch in der Schwäbischen Alb und im Altmühltat vor.

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Glossar

In unserem Glossar finden Sie Begriffe aus dem Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.

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Abiotische Faktoren
Als abiotisch werden alle Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. Sie umfassen unter anderem Klima, Atmosphäre, Wasser, Wärme, Temperatur, Licht, Strömung, Salinität, Konzentration an Nährsalzen und anderen chemischen Stoffen. Quelle Wikipedia.
Abreifezeit
Sie umfasst beim Getreide die Zeitspanne zwischen der Kornbildung in der Ähre bis zur Totreife, also der Ernte. Während dieser Zeit werden die Körner mit Kohlenhydraten gefüllt. Große Hitze, Wasser- oder Nährstoffmangel reduzieren und verkürzen die Einlagerung. Die Erträge bleiben dann unter den theoretischen Möglichkeiten.
Abschlegeln
Mit einem Schlegelmähwerk wird Pflanzenaufwuchs abgeschlagen und gleichzeitig zerkleinert. An einer quer zur Fahrtrichtung rotierenden Welle sind dafür entsprechende Werkzeuge wie z.B. Messer befestigt.
Abschlussspritzung
Abschlussspritzung im Weinbau: Der Termin für die letzte Pflanzenschutzmaßnahme vor der Lese wird beim Beginn der Reife festgelegt. (www.der-winzer.at)
Abscisinsäure (ABA)
Eines der klassischen Pflanzenhormone, das viele physiologische Vorgänge in der Pflanze beeinflusst. Dazu zählt unter anderem eine wachstumshemmende, aber auch eine das Wurzelwachstum fördernde Wirkung. Eine wichtige Rolle kommt der Säure bei der Anpassung der Pflanzen an ihre Umweltbedingungen zu.
Adsorption
Die Anreicherung eines Stoffes an der Oberfläche einer benachbarten Phase wird allgemein als Adsorption bezeichnet. Bei Festkörpern (z.B. Aktivkohle) kann die Adsorption sowohl aus der Gasphase wie aus umgebenden Flüssigkeiten (Wasser) erfolgen. Bei Absorption dringen Moleküle ins Innere der Nachbarphase ein, z.B. Einlagerung von Wasserstoff in Metalle. Desorption ist die Umkehrung von Adsorptionsvorgängen.
Adulte
Erwachsene, geschlechtsreife Exemplare.
Akarizid
Akarizide sind Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Spinnmilben, vor allem im Gemüse-, Zierpflanzen-, Obst- und Weinbau. Häufig wirken Akarizide auch gegen beißende Insekten.
Alkaloide
Alkaloide sind stickstoffhaltige, meist alkalisch reagierende Verbindungen, die in Pflanzen, seltener in Pilzen und Tieren vorkommen. Sie haben häufig stark ausgeprägte Wirkungen auf den Säugetierorganismus. Deshalb finden sie in Arzneimitteln, aber auch in Drogen Verwendung. Einige können stark giftig wirken, wie z.B. die Alkaloide des Eisenhutes oder eben des Greiskrautes.
Aminosäuren
sind die Bausteine der Proteine. In den Proteinen kommen 20 verschiedene Aminosäuren vor.
Ampferstecher
Der Ampferstecher ist ein Gerät zur rein mechanischen Bekämpfung von Ampfer und kommt zum Einsatz, wenn nur einzelne Pflanzen vorhanden sind. Mit dem Stecher wird die Ampferwurzel von Hand herausgezogen.
Amplitude
Größter Ausschlag einer Schwingung oder Welle (z. B. bei einer Kurve oder einem Pendel) aus der Mittellage (Duden Fremdwörterbuch).
Amylopektin
siehe Amylose
Amylose
Kartoffeln enthalten zwei verschiedene Stärkebestandteile: zu 20 Prozent Amylose (lineare Glucose-Ketten) und 80 Prozent Amylopektin (verzweigte Glucoseketten). Amylosereiche Stärken sind für die Herstellung von elastischen Kunststoffen gefragt. In Amerika werden Maissorten angebaut, deren Stärke zu 80 Prozent Amylose aufweist. In Futtererbsen beträgt der Amyloseanteil an der Stärke 35 Prozent, in Markerbsen bis zu 85 Prozent.
Apiciusküche
Der Name „Apicius“ steht generell für das römische Kochbuch.
Assimilieren
Vorgang der Assimilation, bei dem mit Hilfe des Blattgrüns und des Sonnenlichts die Blätter aus Kohlensäure und Nährsalzen Zucker, Stärke, Öle und Eiweiß herstellen.
Auflaufen
Auflaufen wird auch die Keimung eines Samenkorns genannt. Nach erfolgtem Auflaufen ist der Keimling zum Sämling geworden.
Ausfallgetreide
Getreidekörner, die nach der Ernte auf dem Feld verbleiben und sofort wieder auskeimen.