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Apollofalter und Fetthenne wieder da

Der Apollofalter stammt ursprünglich aus den Alpen und den Gebirgen Eurasiens. Er bevorzugt warme und sonnige Felshänge und hat viele Unterarten entwickelt.

Der Apollofalter (Parnassius apollo) hat sich im Moseltal wieder etabliert. Noch vor zehn Jahren war er fast völlig verschwunden. Nun bevölkern er und seine Wirtspflanze Weiße Fetthenne (sedum album), die Steilhänge der Untermosel. Pheromonfallen anstelle von Insektiziden und die Wiederansiedlung der Fetthenne haben dazu beigetragen. Parnassius apollo kommt in Deutschland neben der Mosel nur noch in der Schwäbischen Alb und im Altmühltat vor.

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Thema

Kartoffelzüchtung: Was ist besser? Tilling statt Gentechnik?

Die neu entwickelte Kartoffelsorte bildet eine Stärke, die vollständig aus Amylopektin besteht und somit ideal für die Herstellung von Papier, Textilien oder Klebstoff ist.Das Züchtungsziel hieß amylosefreie Kartoffel, der Züchtungszweck ist der Einsatz in der Herstellung von Papier, Textilien oder Klebstoffen. Zwei Züchtungsmethoden führten zu diesem Ziel: Gentechnik und Tilling. Mit der Tillingmethode sollen zukünftig zum Beispiel Tomaten salztolerant und Sojabohnen dürreresistent, Erdbeeren länger haltbar oder Tomaten gelb werden. Macht Tilling die umstrittene Gentechnik überflüssig?

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Neue Reissorte widersteht Kälte

In manchen Regionen – wie hier in Nepal – können Kälteeinbrüche zur Sterilität der Reispflanzen führen. Eine neue Züchtung soll diesen Kältephasen widerstehen können.Unerwartete Kälteeinbrüche führen in Südkorea und China immer wieder zu drastischen Ernteausfällen. Ähnliches passierte im Dezember 2009 im indischen Staat Orissa und in Vietnam im Februar 2008. Da die Ertragssteigerungen in der Reisproduktion nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten, soll eine kältetolerante Reissorte helfen, Ernten zu sichern. So könnten auch Anbaugebiete, die bislang nur als bedingt geeignet galten, für den Reisanbau genutzt werden. Reis ist das Grundnahrungsmittel für mehr als die Hälfte der Menschheit und macht in Asien 80 Prozent der gesamten Nahrung aus. 90 Prozent der weltweiten Reisernte wird von Kleinbauern und -bäuerinnen erzeugt. Weltweit größter Reisproduzent ist China.

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Genetische Vielfalt der Kulturpflanzen erhalten

In tausenden Gläsern lagern in der Genbank des IPK Muster landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Kulturpflanzen.In den großen Kühlkammern des Leibniz-Institutes für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben reiht sich ein Einweckglas an das andere. Jeweils bis zu 1,5 Kilogramm schwer. Beinahe mutet es wie die gute alte Vorratskammer aus Omas Zeiten mit eingemachtem Obst und Gemüse an. Das eine wie das andere ein Schatz von großem Wert.

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Frost-Bakterien an australischen Weinreben entdeckt

Frost kann auch australischem Wein zusetzen.Wissenschaftler der australischen University of Melbourne haben kürzlich einen Stamm des Bakteriums Pseudomonas syringae identifiziert, der Frostschäden an australischen Reben verursacht. Das Bakterium bildet ein Protein, das die Entstehung von Eiskristallen auslöst. In Europa und USA ist der Schaderreger ein alter Bekannter, in Australien wurde er jetzt zum ersten Mal nachgewiesen.

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Hoffnung für Kartoffelbauern

Bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich Phytophthora rasend schnell. Zunächst bilden sich grau-grüne im weiteren Verlauf braune Flecken auf Stängel und Blättern.Kartoffelanbauer fürchten ihn: Der Pilz Phytophthora infestans, der Erreger der Kraut- und Knollenfäule, verursacht weltweit Ertragseinbußen von etwa 20 Prozent. Züchter hoffen nun, dass eine neue Kartoffelsorte dauerhaft gegen den gefährlichen Erreger resistent bleibt. Sie verfügt dank gentechnischer Methoden über zwei schützende Gene einer südamerikanischen Wildkartoffel.

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Smart-Breeding – ein neues Züchtungsverfahren zwischen Gentechnik und klassischen Methoden

In Neuseeland entstand eine Apfelsorte deren Früchte auch innen rot sind.Aus Tausenden von Pflanzen müssen bei der herkömmlichen Züchtung diejenigen Exemplare selektiert werden, die über bestimmte Eigenschaften verfügen, die sie weitervererben sollen. Oft ähnelt dies der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Zehn bis 15 Jahre kann es dauern, bis die gewünschten Pflanzen für die weitere Vermehrung zur Verfügung stehen. Ein neues Verfahren kann den Züchtungsprozess erheblich verkürzen: Das Zauberwort heißt Smart Breeding. Mit dieser Präzisionsmethode ist es möglich, bereits vor dem Kreuzen gezielt die Pflanzen mit den gesuchten genetischen Eigenschaften zu identifizieren. Nach dem Kreuzen kann man schnell feststellen, welche Nachkommen diese geerbt haben. Smart breeding kombiniert klassische und gentechnische Züchtungsmethoden. Auf diese Weise wurden zum Beispiel süße Tomaten, rotfleischige Äpfel und trockenresistenter Reis herangezogen.

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