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Apollofalter und Fetthenne wieder da

Der Apollofalter stammt ursprünglich aus den Alpen und den Gebirgen Eurasiens. Er bevorzugt warme und sonnige Felshänge und hat viele Unterarten entwickelt.

Der Apollofalter (Parnassius apollo) hat sich im Moseltal wieder etabliert. Noch vor zehn Jahren war er fast völlig verschwunden. Nun bevölkern er und seine Wirtspflanze Weiße Fetthenne (sedum album), die Steilhänge der Untermosel. Pheromonfallen anstelle von Insektiziden und die Wiederansiedlung der Fetthenne haben dazu beigetragen. Parnassius apollo kommt in Deutschland neben der Mosel nur noch in der Schwäbischen Alb und im Altmühltat vor.

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Thema

Rebsorte Regent: Erbgut entschlüsselt

Das Genom des Regents umfasst etwa 480 Megabasen und ist damit sechsmal kleiner als das menschliche Erbgut.Das Genom (Erbgut) der Rebsorte Regent wurde von Wissenschaftlern des Julius Kühn-Instituts (JKI) am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof und der SEQ-IT GmbH aus Kaiserslautern komplett entschlüsselt. Das macht es künftig leichter, die Genome resistenter und nichtresistenter Rebsorten miteinander zu vergleichen. Sind die Genome aufgeschlüsselt, können schneller widerstandsfähige und an bestimmte Anforderungen angepasste Rebsorten gezüchtet werden. Schon 2007 hat ein französisch-italienisches Team das Genom des Spätburgunders entschlüsselt.

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Neue Diagnostik hilft gegen Wurzelreblaus

Pfropfrebe mit Austrieb und WurzelnDie Züchtung resistenter Keltertrauben, der alte Traum reblausgeplagter Winzer, wird Wirklichkeit. Jetzt können erstmals resistente Edelreiser gezüchtet werden, die ohne die bisher übliche reblaustolerante Unterlage aus Amerikanerreben auskommen. Möglich macht das eine neue Diagnostik, die der Wissenschaftler Dr. Ludger Hausmann vom Julius Kühn-Institut Geilweilerhof entwickelt hat. Er hat damit die Züchtung resistenter Keltertrauben nach 40 Jahren Pause wieder angestoßen. Dafür wurde er mit dem Peter-Morio-Preis 2010 auf dem Gebiet der Rebenzüchtung ausgezeichnet.

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Tierische Schaderreger im Weinberg - Herausforderung für Winzer 2009

Bei der Weinlese fällt der Asiatische Marienkäfer nicht aus den Trauben. Der Geschmack bleibt auf der Strecke. Der Most ist nicht zu gebrauchen. In den USA tritt er schon seit Jahren als Schädling im Weinbau in Erscheinung.Der Jahrgang 2009 ist von hoher Qualität. Die Erntemenge dagegen sank im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Verursacht haben die Rückgänge vor allem pilzliche und tierische Schaderreger, die den Weinstöcken zunehmend zu schaffen machten. Hinzu kam, dass einige Nützlinge neuerdings als Schädlinge auffällig geworden sind.

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Lohn der Angst: Weinjahrgang 2009 - gehaltvoll und harmonisch trotz großer Widrigkeiten

Sonnenverwöhnte Trauben für einen Spitzenjahrgang"Dieser Jahrgang wird als ganz großer in die Geschichte eingehen", prognostiziert der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Norbert Weber. Selbst der rare Eiswein wird ein Spitzengewächs. Der warme November lies nicht viel erwarten, aber dann: Mostgewichte von über 200 Grad Öchsle belohnten die Risikobereitschaft der Eisweinerzeuger. Die Anbausaison 2009 war gekennzeichnet durch zahlreiche Attacken von Erkrankungen wie Peronospora. Das schöne Ernteergebnis mussten die Winzer Schädlingen und Krankheiten regelrecht abringen.

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Peronospora macht Wein und Winzern zu schaffen

Das Problem 2009: Pilzbefall mit Peronospora durch zu viele Niederschläge.Das Wachstum der Reben war 2009 von einem besonders starken Infektionsdruck der Peronospora (Falscher Mehltau) geprägt. Kontinuierliche Nässeperioden ohne ausreichende Trockenphasen erforderten mehr Behandlungen mit systemisch-synthetischen Fungiziden als in den Jahren zuvor. Der Pflanzenschutz war das wichtigste Instrument, sagt Ernst Bücher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Die 13 Weinregionen beginnen nun durch regionale Klima- und Bodenunterschiede zeitversetzt mit der Lese. Erwartet wird ein qualitativ guter Jahrgang mit einem Umfang bis zu 9,5 Millionen Hektoliter. Das sind zehn Prozent weniger als der langjährige Durchschnitt.

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Druck im Weinberg – Falscher Mehltau und Traubenwickler gefährden Trauben

Falter des bekreuzten TraubenwicklersDen Weintrauben droht Gefahr: Anhaltend schwül-warmes Wetter und sintflutartige Regenfälle begünstigen Peronospora (Falscher Mehltau) und den Befall mit Traubenwicklern.

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Ein gutes Weinjahr – trotz Mehltau

Winzer Andreas Scherr präsentiert seine gesunden Trauben.Erste Verkostungen des jungen Weins haben gezeigt: 2008 verspricht ein guter Jahrgang zu werden. Die Winzer waren allerdings gefordert: Wer nicht rechtzeitig Echten und Falschen Mehltau bekämpfte, musste empfindliche Verluste hinnehmen. Die Qualität des Weins leidet schon bei geringem Befall.

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Spitzen-Weinlese trotz Wetterkapriolen

Der Riesling ist die Parade-Rebsorte im Weinanbaugebiet Mosel, Saar und Ruwer. Experten schätzen, dass der Jahrgang 2007 als besonders mineralisch und extraktreich in die Annalen eingeht.Sommertemperaturen im Frühling, Regen von Juni bis August und ein trockener Herbst: 2007 war ein ungewöhnliches, aber sehr gutes Weinjahr. Die frühe Blüte und beste Bedingungen für eine lange Weinlese bescherten den Winzern eine große Traubenernte von hervorragender Qualität. Das Wetter kam sogar den Pflanzenschutzmaßnahmen zu Hilfe: Pilzerkrankungen und Schädlinge traten nur in geringem Umfang auf. So konnten sich gesunde Trauben entwickeln. Selbst Hagel und Sonnenbrand konnten dem neuen Jahrgang nicht schaden.

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Asiatischer Marienkäfer plagt französische Winzer

Obwohl der Asiatische Marienkäfer ((Harmonia axyrides) Blattläuse vertilgt, ist er bei französischen Weinbauern nicht immer gern gesehen.Während die deutschen Weinbauern mit dem diesjährigen Jahrgang sehr zufrieden sind, leiden die französischen Kollegen im Osten und Norden ihres Landes unter der Heimsuchung ihrer Reben durch den Asiatischen Marienkäfer.

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Renaissance eines Weinschädlings: Die Reblaus meldet sich zurück

Reblausblattgalle im Längsschnitt mit Altlaus und Eigelege.Der Schädling erlebt gerade eine Renaissance: Brachliegende Weinberge und wilder Rebenaufwuchs, warme Temperaturen und Zierreben im Hausgarten tragen zur Verbreitung bei. Die Reblaus Daktulosphaira vitifoliae wurde aus Amerika eingeschleppt und zerstörte im 19. Jahrhundert in Europa riesige Weinbaugebiete. Erst nachdem man ihrem Entwicklungskreislauf auf die Spur kam, konnte sie erfolgreich bekämpft werden.

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