Profil Online — Magazin für Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie

Rubrik

Apollofalter und Fetthenne wieder da

Der Apollofalter stammt ursprünglich aus den Alpen und den Gebirgen Eurasiens. Er bevorzugt warme und sonnige Felshänge und hat viele Unterarten entwickelt.Der Apollofalter (Parnassius apollo) hat sich im Moseltal wieder etabliert. Noch vor zehn Jahren war er fast völlig verschwunden. Nun bevölkern er und seine Wirtspflanze Weiße Fetthenne (sedum album), die Steilhänge der Untermosel. Pheromonfallen anstelle von Insektiziden und die Wiederansiedlung der Fetthenne haben dazu beigetragen. Parnassius apollo kommt in Deutschland neben der Mosel nur noch in der Schwäbischen Alb und im Altmühltat vor.

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Genetische Vielfalt der Reben erhalten

GeilweilerhofDer Startschuss fiel am 9. Juli 2010. Seitdem bietet die Deutsche Genbank Reben (DGR) die Möglichkeit, kostenlos historische Rebsorten in deutscher Sprache zu recherchieren. Derzeit werden die Daten noch eingepflegt, aber wenn die Genbank fertig ist, werden 2 500 Rebsorten mit etwa 5 000 Akzessionen (Mustern) aufrufbar sein. Die DGR will dazu beitragen, den genetischen Reichtum der alten Kulturpflanze Wein zu bewahren. Jeder Interessierte kann kostenlos Züchtungen erhalten.

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Widerlegte mit Mikroskop die Urzeugung: Julius Kühn

Julius Kühn mit dem Modell eines Mutterkorns am 18. Oktober 1895 im Hörsaal des Landwirtschaftlichen Institutes.Bis Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte in Fachkreisen die Meinung vor, dass überirdische Kräfte („Urzeugung“) oder schwache Pflanzen („Konstitutionstheorie“) die Ursachen für Pflanzenkrankheiten seien. Julius Kühn (1825 – 1910) reichten diese Erklärungen nicht. Unter dem Mikroskop und in unzähligen Versuchen identifizierte er pilzliche und tierische Schaderreger. Sein großes Wissen gab er an seine Studenten weiter. Er gilt als Begründer des modernen agrarwissenschaftlichen Studiums.

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Der Kleine Kohlweißling aus der Nähe betrachtet

So schlüpfen aus dem Eigelege eines  Kleinen Kohlweißlings die Räupchen, die sich mehrfach häuten und immer grüner werden.Warum fühlen sich Kohlweißlinge vor allem von Kohlpflanzen magisch angezogen? Der Duft nach Senfölen, der von Inhaltsstoffen der Pflanzen ausgeht, lockt sie an. Senfölglukoside geben Kohlrabi, Wirsing und Weißkohl den typischen kräftigen Geschmack. Kohlweißlinge haben weiße Flügel mit einem oder zwei schwarzen Punkten. Ihre Raupen sind grün, etwa dreieinhalb Zentimeter lang und haben gelbe Seitenstreifen. Die Raupen fressen zunächst an den äußeren Blättern der Kohlpflanzen, bohren sich dann aber tief in die Kohlköpfe hinein und verschmutzen sie zu allem Überfluss mit ihrem Kot. Bei Landwirten und Gemüsebauern sind sie deshalb gefürchtet.

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Missionar in Sachen Landwirtschaft: Albertus Magnus

Albertus Magnus (ca. 1200 bis 1280) befasste sich in seinen Werken bereits mit Pflanzenschutz und Düngung.„Doctor universalis“ – dieser Ehrentitel charakterisiert den Dominikanermönch Albertus Magnus (ca. 1200 – 1280) absolut treffend. Er sammelte das Wissen seiner Zeit, ergänzte es durch eigene Erfahrungen und schrieb es auf. Mit seinen naturwissenschaftlichen Werken war er ein Wegbereiter einer ertragreicheren Landwirtschaft und damit des wirtschaftlichen Aufschwungs Mitteleuropas im Mittelalter.

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Vom Bannfluch bis zum Hightech-Produkt

Julius KühnGute Ernten, schlechte Ernten – das Wetter ist in der heutigen Zeit meistens das Zünglein an der Waage. Dank moderner Anbaumethoden mit gezieltem Pflanzenschutz und bedarfsgerechter Düngung können Landwirte heute deutlich mehr ernten als früher. Unsere Vorfahren konnten ihre Kulturen kaum gegen Krankheiten, Schädlinge und Unkräuter verteidigen. In ihrer Not versuchten die Menschen im Mittelalter, Schädlinge sogar mit Bannflüchen fern zu halten. Heute gibt es für viele Probleme maßgeschneiderte Lösungen. Diese sind dem Forscher- und Erfindergeist herausragender Persönlichkeiten zu verdanken. Einige stellen wir in unserer Serie „Meilensteine in der Geschichte des Pflanzenschutzes“ vor.

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Lehrer lernen Landwirtschaft

Auch in diesem Jahr bieten IVA und FNL wieder fachdidaktische Exkursionen in die Landwirtschaft an."Auf Wiedersehen Bilderbuch-Romantik, willkommen Landwirtschaft heute." Im Jahr 2010 werden wieder Lehrerinnen und Lehrer die Landwirtschaft erkunden und verschiedene Betriebe besuchen. Die Exkursionen des Industrieverbands Agrar (IVA) und der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) richten sich an Fachleiter und ihre Referendare. Die Lehrenden lernen dabei moderne Methoden der Exkursionsdidaktik am Beispiel Landwirtschaft - Stallgeruch inklusive.

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Naturwissenschaft hautnah - Schüler isolieren DNA aus einer Maissorte

SchülerInnen im SchullaborGesucht wird das Gen aus dem Bacillus thuringiensis, das eine Maissorte vor verschiedenen schädlichen Insekten schützt. Dazu trennen die Schüler im Labor des Wilhelm-Raabe-Gymnasiums in Hannover die Erbsubstanz (DNA) einer gentechnisch veränderten Maissorte in einzelne Bestandteile auf und machen so die Gene sichtbar. Das Gymnasium gehört zum Modellprojekt HannoverGEN. Hier können Schüler in Schullaboren wissenschaftlich und didaktisch betreut selbst experimentieren. Und die Diskussion ethischer Fragen im Unterricht gehört dazu.

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HannoverGEN bringt Grüne Gentechnik in die Schule

SchülerInnen im SchullaborWas ist überhaupt Grüne Gentechnik? Welche Vorteile soll der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen bringen? Sind damit Risiken verbunden und wenn ja, welche? HannoverGEN informiert sachlich auf wissenschaftlicher Basis über ein Reizthema. In Schullaboren werden Schüler an die innovative Technik herangeführt. Im Unterricht setzen sie sich mit den ethischen Aspekten dieser modernen Biotechnologie auseinander. Die Projektverantwortlichen ziehen eine positive Zwischenbilanz.

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Zur Sache Schädling!

Thomas F. Voigt, Sachkunde Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft.Geht es dem Menschen gut, profitiert auch der Schädling. Ein Kampf, der schon lange währt. Schädlinge bedrohen die menschliche Gesundheit und vernichten die Nahrung von Mensch und Nutztier. Gute Gründe für angehende Landwirte, sich mit Schädlingsbekämpfung auseinander zu setzen. Dabei legt der Autor Thomas F. Voigt mit seiner „Sachkunde Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft“ den Schwerpunkt auf die Vorbeugung Der Betrieb muss so geführt werden, dass Schädlinge nicht begünstigt werden.“ Mitdenken ist erwünscht. Fragen am Ende eines jeden Kapitels helfen bei der Kontrolle des Lernerfolgs.

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