Amflora kommt
Mit der neuen Stärkekartoffel Amflora kann Papier mit weniger Energie, weniger Wasser und weniger Zusatzstoffen hergestellt werden. Gelungen ist die Züchtung mit Hilfe einer gentechnischen Veränderung. Die neue Kartoffelpflanze bildet in ihren Knollen nur noch einen Stärketyp, die für technische Zwecke wertvolle Amylopektinstärke. Die bisher notwendige, aber unwirtschaftliche Trennung des Gemisches zweier Stärketypen erübrigt sich. Als Lebensmittel kommt die neue Kartoffelsorte nicht zum Einsatz.
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Amflora kommt
Mit der neuen Stärkekartoffel Amflora kann Papier mit weniger Energie,
weniger Wasser und weniger Zusatzstoffen hergestellt werden. Gelungen
ist die Züchtung mit Hilfe einer gentechnischen Veränderung. Die neue
Kartoffelpflanze bildet in ihren Knollen nur noch einen Stärketyp, die
für technische Zwecke wertvolle Amylopektinstärke. Die bisher
notwendige, aber unwirtschaftliche Trennung des Gemisches zweier
Stärketypen erübrigt sich. Als Lebensmittel kommt die neue
Kartoffelsorte nicht zum Einsatz.
Lehrer lernen Landwirtschaft
"Auf Wiedersehen Bilderbuch-Romantik, willkommen Landwirtschaft heute." Im Jahr 2010 werden wieder Lehrerinnen und Lehrer die Landwirtschaft erkunden und verschiedene Betriebe besuchen. Die Exkursionen des Industrieverbands Agrar (IVA) und der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) richten sich an Fachleiter und ihre Referendare. Die Lehrenden lernen dabei moderne Methoden der Exkursionsdidaktik am Beispiel Landwirtschaft - Stallgeruch inklusive.
Schädlinge mit Überlebensstrategien - auch für härteste Winter
Nicht nur Wildtiere überleben eisige Wintermonate, sondern auch
Schädlinge. Die einen wie die anderen entwickeln ihre besonderen
Überlebensstrategien. Schnecken legen schon im Herbst ihre Eier im
Boden ab und suchen selbst tiefe, frostfreie Bodenschichten auf. Die
Grüne Pfirsichblattlaus legt ihr Winterei im Spalt zwischen Knospe und
Stamm junger Zweige möglichst von Pfirsichbäumen ab. Die Käfer und
Puppen der Borkenkäfer überstehen selbst lange Kälteperioden hinter der
Baumrinde. Nur für ihre Eier und junge Larvenstadien können lang
anhaltende Tiefsttemperaturen problematisch sein. Mit Ende des Winters
sollten Obstbäume auf Überwinterungsformen kontrolliert werden.
Mehr dazu unter:
So trotzen Schädlinge dem Winter
Fruchtmumien und Hexenbesen: Wo Schädlinge an Obstbäumen überwintern
Landwirte klagen gegen Verbot von MON810-Mais
Massiver Maiszünslerbefall hat in den vergangenen Jahren erhebliche Ernteverluste und Einkommenseinbußen nach sich gezogen. Landwirte aus Unterfranken klagen nun gegen das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Sie verlangen Schadensersatz. Bundesweit wird der jährliche Schaden durch den Maiszünsler auf elf bis zwölf Millionen Euro beziffert.
Autopiloten auf dem Acker für mehr Präzision in der Landwirtschaft
Augenmaß ist gut - ein präzises Lenksystem ist besser, wenn man auf dem Acker zentimetergenau arbeiten will. Die Systeme versprechen Vorteile für Landwirte und Umwelt. Dabei sorgt die Technik dafür, dass der Traktorfahrer mit seinen Maschinen keine noch so kleine Teilfläche seines Ackers doppelt bearbeitet oder auslässt. Präzisions-Landwirtschaft war ein Megatrend auf der Agritechnica, der weltweit bedeutendsten Landtechnikmesse im November 2009 in Hannover.
Verbraucherschutz transparent gemacht
Halb Deutschland besteht aus landwirtschaftlicher Fläche. Zwölf der 17 Millionen Hektar sind Anbaufläche, und "der Befall von Kulturpflanzen mit Schadorganismen ist der Normalzustand". Deshalb behandelt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Frage, ob "mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Lebensmittel wirklich sicher" sind. Die neue Broschüre "Pflanzenschutzmittel - sorgfältig geprüft, verantwortungsbewusst zugelassen" informiert Verbraucher wie Anwender über die gesetzlichen Grundlagen zu Zulassung, Anwendung und Kontrolle von Pflanzenschutzmitteln für Deutschland und die Europäische Union (EU).
Erste Genbank für eine Zierpflanze: Die Deutsche Genbank Rose
Das ist genetische Vielfalt: Zwischen 30 000 und 50 000 Rosensorten
verschönern die Welt. Das Europa-Rosarium im sachsen-anhaltinischen
Sangerhausen beherbergt die umfangreichste Rosensammlung der Welt. Die
Rose ist die erste Zierpflanze, die in einer solchen nationalen Genbank
erfasst und deren genetisches Material systematisch erhalten werden
soll. Im vergangenen Sommer eröffnete der Präsident der Bundesanstalt
für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Robert Kloos, die Deutsche
Genbank Rose im Europa-Rosarium Sangerhausen.
Naturwissenschaft hautnah - Schüler isolieren DNA aus einer Maissorte
Gesucht wird das Gen aus dem Bacillus thuringiensis, das eine Maissorte
vor verschiedenen schädlichen Insekten schützt. Dazu trennen die
Schüler im Labor des Wilhelm-Raabe-Gymnasiums in Hannover die
Erbsubstanz (DNA) einer gentechnisch veränderten Maissorte in einzelne
Bestandteile auf und machen so die Gene sichtbar. Das Gymnasium gehört
zum Modellprojekt HannoverGEN. Hier können Schüler in Schullaboren
wissenschaftlich und didaktisch betreut selbst experimentieren. Und die
Diskussion ethischer Fragen im Unterricht gehört dazu.
Mehr dazu unter HannoverGEN bringt Grüne Gentechnik in die Schule
Kohlendioxid-Schlucker und Sauerstoff-Kraftwerke in der Landwirtschaft
Je gesünder Kulturpflanzen aufwachsen, desto mehr Kohlendioxid (CO2)
können sie aus der Atmosphäre binden. Mit Pflanzen kann man
klimafreundliche Bioenergie produzieren. Ein paar Beispiele:
Spitzenreiter ist das Chinaschilf mit 40 Tonnen je Hektar und Jahr,
aber auch Zuckerrüben schaffen immerhin 36 Tonnen, und Mais bringt es
auf 34 Tonnen. Rund 75 Prozent dieser Mengen werden nach der Umsetzung
in der Pflanze als Sauerstoff freigesetzt. Das geschieht in Deutschland
auf einer Zuckerrübenfläche von rund 400 000 Hektar, auf einer
Maisfläche von rund 1,8 Millionen Hektar, während der
Biomasse-Lieferant Chinaschilf nur auf einigen 100 Hektar wächst.
Frische Rosen aus der Region - auch bei Eis und Schnee
Auch im tiefsten Winter blühen Rosen am Niederrhein: in den Gewächshäusern spezialisierter Gärtner. Einer von ihnen ist Ludger Stegers aus Kerken. Auf seinem Rosenbetrieb erntet er rund ums Jahr - im Winter auf rund 2 000 Quadratmetern Gewächshausfläche. Zum Valentintag, dem wichtigsten Tag für Blumenpräsente, kann er seinen Kunden etwas ganz Besonderes bieten: rote Rosen aus der Region.
